Negativzinsen für Privatkunden?

“Ob meine Hausbank nun auch Strafzinsen erhebt? Kann sein. Und wird wohl auch so kommen …

Aber: Es bereitet mir keine Sorgen mehr. Ich habe bereits seit längerem meine Sparguthaben von der Sparkasse abgezogen, um die Kaufkraft meines Geldes zu erhalten”

“Statt Negativzinsen bekomme ich jetzt Rendite.

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Privatkunden von Banken und Sparkassen machen sich vermehrt Sorgen: Negativzinsen auf höhere Sparguthaben sind kein Tabuthema mehr. Die gute Nachricht: Es gibt Anlagealternativen, welche solide Renditen mit wichtigen Garantien verbinden. Dadurch finden auch sicherheitsorientierte Privatanleger einen Ausweg vor den drohenden Negativzinsen und der schleichenden Geldentwertung durch die Inflation. Durch die Garantielösung von Aegon erhalten Bankkunden eine hervorragende Geldanlage, welche ihre Geld- und Sparvermögen zuverlässig vor Minus- bzw. Negativzinsen schützt.

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Negativzinsen vermeiden: Informationen & Unterlagen zur Aegon-Garantielösung für Sie zusammengestellt

Jeder Mensch hat individuelle und persönliche Eigenschaften. Und jeder Anleger hat ganz bestimmte Sorgen & Ängste hinsichtlich der drohenden Negativzinsen. Vermögende Anleger sind meist vorsichtig. Sie wünschen sich eine hohe Sicherheit für Ihr Geldvermögen. Mittelfristig soll jedoch mindestens ein realer Erhalt des Vermögens unter Berücksichtigung von Inflation und Steuern erreicht werden.

Aegon Secure Kapital ist als konservative Garantielösung konzipiert. Das Geld der Anleger wird in den vermögensverwaltenden Mischfonds Aegon Portfolio Vol6 (EUR) investiert. Das Aegon Portfolio Vol6 (EUR) weist lediglich geringe Schwankungen auf und hat eine stabile Wertentwicklung von Ø + 5 Prozent.

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Die obigen Unterlagen und Informationen haben wir für Sie zusammengestellt, um Ihnen die Einschätzung erleichtern, ob diese vermögensverwaltende Garantielösung Ihren individuellen Zielen und Wünschen entspricht.

V-Bank erhebt Negativzinsen für Vermögensverwalter-Kunden
Raiffeisenbank Gmund führt Negativzinsen ein
Tabubruch: Skatbank verlangt Negativzinsen von Privatkunden
Müssen Private Banking Kunden die Einführung von Negativzinsen befürchten?
Weitere Banken interessieren sich für Gmunder Modell der Einführung von Negativzinsen
Sparkassen-Chef möchte Einführung von Negativzinsen nicht ausschliessen ...
In welchen Ländern müssen Anleger bereits Negativzinsen zahlen?
Ein Überblick: Wer sind die Gewinner & Verlierer der neuen Negativzinsen?
Planen weitere Banken die Einführung von Negativzinsen? Eine Umfrage ...
Negativzinsen als Chance für vermögende Privatkunden? Hier informieren ...
Können deutsche Privatanleger ihr Vermögen von BlackRock verwalten lassen?
Warum Unternehmer von Negativzinsen im Vermögensbereich doppelt betroffen sind?

Müssen Private Banking Kunden die Einführung von Negativzinsen auf ihre Sparguthaben befürchten?

Nach Einschätzung von externen Beratungshäusern droht dieses Szenario institutsübergreifend. Woraus resultiert das erhöhte Risiko? Dies sei im speziellen Geschäftsmodell der Private Banking Einheiten begründet, so die Experten.

Durch die hohen Volumina an Spareinlagen, welche vermögende Bankkunden halten, ist ein  unausgeglichenes und (aus Sicht der Banken) ertragsarmes Missverhältnis entstanden. Da das Kreditgeschäft mit vermögenden Kunden unterrepräsentiert ist, sind die Bankhäuser in eine unprofitable Disbalance hineingelaufen.

Banken müssen selbst Strafzinsen für Einlagen in großem Umfang zahlen und können  die Verluste in anderen Geschäftsfeldern mit ihren Private Banking Kunden nicht kompensieren. Negativzinsen auf höhere Guthaben würden da natürlich helfen …

Zudem wirken die Ereignisse der letzten Finanzkrise speziell bei vermögenden Bankkunden nach: Viele Private Banking Kunden setzen auf Nummer sicher und stehen ertragreicheren Bankangeboten (mit mehr Risiko für die Kunden & mehr Marge für die Bank) distanziert gegenüber. Doch bei geringem Risiko und niedriger Rendite (Spareinlagen etc.) verdienen die Banken an ihren vermögenden Anlegern kaum noch etwas.

Deshalb rumort es gewaltig in der Bankbranche. Hinter den Kulissen der noblen Bankhäuser fordern Vorstände & Führungskräfte eindringlich die Kehrtwende. Deutlich mehr Effizienz und Ertrag je (!) Private Banking Kunde sollen her …

 

 

 

Und was ist die Konsequenz für vermögende  Privatkunden? Private Banking Kunden sollten sehr aufmerksam sein, ob die empfohlenen Anlagevorschläge der Bankberater ihrem Bedarf und ihrem persönlichen Rendite-/Sicherheitsprofil entsprechen. Die Private Banking Einheiten vieler Bankhäuser stehen aufgrund der skizzierten Entwicklungen unter hohem wirtschaftlichen Druck.

 

Prüfen Sie daher sorgsam und in Ruhe die Ihnen vor Ihrer Bank zugedachten Anlagevorschläge. Sie sind nicht überzeugt von den offerierten Bankangeboten? Dann können Sie sich an unabhängige und spezialisierte Finanzplaner wenden. Sie werden positiv überrascht sein und Niedrig – & Negativzinsen werden Ihnen keine Sorgen mehr bereiten.

 

Ausserhalb der eingefahrenen Bankstrukturen bieten sich Ihnen lukrative Anlageoptionen mit wichtigen Garantien. Kleiner Vorgeschmack: Eine sichere und profitable Anlagealternative finden anspruchsvolle Private Banking Kunden zum Beispiel hier:

 

Quelle:  additional advice ag, vermögen-sicher-anlegen.de, 2016

In welchen Ländern der Welt müssen Anleger bereits Negativzinsen zahlen? Ein Überblick über verschiedene Staaten, Bankhäuser und betroffene Kunden.

Negativzinsen gibt es bereits in mehreren Staaten. Betroffen sind davon im ersten Schritt die Geschäftsbanken. Die Notenbanken verlangen teilweise von den Geldhäusern Strafzinsen in unterschiedlicher Höhe, wenn diese bei ihnen Geld parken bzw. horten.

Ob die negativen Zinsen für die Geschäftsbanken auch zu Strafzinsen für Privatkunden führen, muss differenziert betrachtet werden. Dies unterscheidet sich je nach Notenbank, Höhe des Negativzinses sowie der Geschäftspolitik der einzelnen Geldhäuser.

 

    Gibt es in den USA Negativzinsen?

  • Nein. Die USA sind innerhalb der entwickelten Industrienationen eher eine Ausnahme.
  • Die US-Notenbank FED (Federal Reserve System) tendiert zu leichten Zinsanhebungen. Aktuell (22.09.16) werden die Leitzinsen in einer Spanne von  + 0,25% bis + 0,50% stabil gehalten.
  • Unabhängig davon werden Anleger von den Banken mit teilweise hohen und versteckten Gebühren belastet.
  • Das  Bank- & Zahlungsgeschäft in den USA unterscheidet sich vom innereuropäischen System. Nachwievor sind auf Papier gedruckte und per Post verschickte Schecks die Regel.
  • Kunden müssen z.B. für ihr Scheckheft zahlen. Kontogebühren bei geringem Kontostand ( < ca. 1.500 US-Dollar) sind die Regel. Relativ hohe Beträge werden für Transaktionen ins Ausland (speziell bei Devisen) von den US-Banken belastet.
  • Fazit: Privatkunden in den USA sind momentan nicht direkt durch Negativzinsen betroffen. Indirekt werden die Anleger trotzdem zur Kasse gebeten. Die US-Bankinstitute versuchen die niedrigen Zinsen dadurch zu zu kompenisieren, dass sie Firmen- und Privatkunden erhöhte Gebühren in Rechnung stellen.

 

   Die Zinssituation in Großbritannien – Rekordtief seit 322 Jahren!

 

  • Noch gibt es in Großbritannien keine Negativzinsen, auch wenn die Luft dünner wird. Nach dem historischen Brexit-Votum hat das Geldpolitik-Komitee der Bank of England (BoE) am 04.08.16 jedoch beschlossen, den Leitzins erstmals seit sechs Jahren zu senken.
  • Der Leitzins wurde von 0,5 Prozent auf 0,25 Prozent abgesenkt. Wie ein Blick in die Geschichte zeigt, sind die Zinsen auf der Insel damit so niedrig, wie seit 322 Jahren nicht mehr.
  • Im Vergleich mit der Eurozone ist das Zinsniveau damit trotzdem noch höher. Die Notenbank BoE erhebt von den britischen Banken keine Strafzinsen, wenn diese liquide Mittel  bei ihr parken. Demzufolge sind Privatkunden nicht von Negativzinsen betroffen.
  • Fazit: Privatanleger werden von britischen Bankinstituten bislang nicht mit Strafzinsen belastet. Hierzu der Sprecher der Bank of England. “Uns ist aktuell keine Bank bekannt, insbesondere keine der wichtigen, welche derartige Gebühren von privaten Kunden erheben.”

 

   Japan: Von Niedrig- zu Negativzinsen

  • Seit Ende Januar 2016 gibt es in Japan Negativzinsen, welche die japanische Zentralbank den Geschäftsbanken berechnet. Dies setzt den jahrelangen Trend der Zinserosiom in Fernost fort. In Fortführung der „Abenomics” wurde erstmals ein negativer Zins von – 0,1 Prozent beschlossen. Die “Abenomics” beruhen im Wesentlichen auf drei Säulen: Weiter anhaltende Geldschwemme, kreditfinanzierte Konjunkturprogramme sowie Reformen und Deregulierungen.
  • Ziel dieser kontrovers diskutierten Politik ist es, die jahrelange ökonomische Lähmung im Land des Lächelns endlich zu durchbrechen. Durch die Einführung der Negativzinsen sollen die Preise (Inflationsziel: 2 Prozent) und das Wirtschaftswachstum angekurbelt werden. Die Bank von Japan (BoJ) teilte hierzu in einer Erklärung mit: “Die BoJ wird die Zinssätze im negativen Bereich weiter absenken, sofern sich dies als notwendig herausstellen sollte”  Das Ziel ist klar: Die BoJ möchte erreichen, dass das Geld der Geschäftsbanken in die Wirtschaft einschleust wird, statt es bei der Zentralbank zu parken.
  • Die japanische Zentralbank setzt damit die von ihr bekannte Politik der „quantitativen und qualitativen Lockerung“ (Engl.: Quantitativ Qualitativ Easing QQE) fort. Künftig werde man nun von einer  “QQE mit negativem Zinssatz“ sprechen. (QQE with a Negative Interest Rate)
  • Fazit: Der Strafzins von – 0,1% wird zwar auf bestimmte liquide Geldmittel berechnet, welche die japanischen Geschäftsbanken bei ihrer Zentralbank halten. Die Geldhäuser belasten die negativen Zinsen jedoch (noch) nicht den Anlegern. Japanische Privatkunden sind daher aktuell nicht von Negativzinsen auf ihren Sparguthaben betroffen.

 

 

 

 

 

 

 

   Wie sind die Länder in der Eurozone von Negativzinsen betroffen?

 

 

   Negative Zinsen in Schweden

 

 

 

   Negativverzinsung auch in Dänemark

 

 

   Schweiz: Höchste Negativzinsen weltweit

 

 

 

Quelle: additional advice ag, vermögen-sicher-anlegen.de, 2016

Ab 500.000 Euro: Depotbank erhebt Negativzinsen für Vermögensverwalter.

Wen trifft es? Vermögende Privatkunden, die ihr Geld von bankunabhängigen Vermögensverwaltern betreuen lassen und ihr Wertpapierdepot bei der Münchener V-Bank führen. Ab 1. Oktober 2016 wird eine Gebühr i.H.v. 0,4% auf liquide Mittel erhoben.

Ob diese Massnahme der Münchner Depotbank eine wegweisende Wirkung auf die Konditionsgestaltung anderer Depotbanken hat, ist aktuell nicht zu bewerten. Sicher ist: Die V-Bank ist im Bereich der Depotbanken kein “kleiner Fisch”. Immerhin werden Kundengelder von rund 15 Milliarden Euro verwaltet.

 

 

 

Zum Vergleich: In diesem Nischenmarkt hat die V-Bank mittlereile einen höheren Marktanteil als die Deutsche Bank und wächst weiter. Die V-Bank begründet die Einführung von Negativzinsen in Form einer “Wertaufbewahrungsgebühr” gegenüber den Vermögensverwaltern und Anlegern in einem Brief, welcher der FAZ vorliegt. Den Originalartikel der FAZ finden sie hier.

 

Quelle: faz.net, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.09.2016

Niedrig- und Negativzinsen: Wem schaden sie? Und wem nutzen niedrige Zinsen? Erfahren Sie hier, wer verliert und wer profitiert.

Die Nachteile von Null- und Minuszinsen bei klassischen Bankanlagen sind den meisten  Privatkunden bekannt. Zudem  gibt es zusätzliche Belastungen und monetäre Verluste, welche vielen Menschen noch nicht so sehr ins Bewusstsein gerückt sind. Zum Anderen gibt es Bereiche & Anlageklassen, in denen Privatkunden finanziell von Negativ- und Niedrigzinsen profitieren können. Ein Überblick:

Die VERLIERER:  Wer wird finanziell belastet bzw. wer verliert durch Niedrigzinsen?

  • Privatkunden von Banken, welche ihr Geld in klassischen Sparguthaben halten. Tagesgeld, Festgeld & Sparbuch bieten nahezu keine Verzinsung mehr. Reale Vermögensverluste sind die Folge, selbst bei geringer Inflation.
  • Je länger die EZB an den negativen Einlagenzinsen festhält, desto prekärer wird für die Banken die finanzielle Lage. Die Finanzinstitute müssen selbst Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Die Banken werden diese Kosten an ihre Kunden “weitergeben” – über erhöhte Gebühren bzw. bei höheren Bankguthaben von vermögenden Privatkunden auch mit negativen Verzinsungen.
  • Kunden von deutschen Lebensversicherungen: Lebensversicherer leiden seit längerem unter dem anhaltendem Niedrigzinsniveau. Zum Einen wird es für sie immer schwerer, die hohen Garantiezusagen aus der Vergangenheit zu erfüllen. Privatkunden mit Alt-Verträgen und vergleichsweise hohen Garantiezinsen erhalten deshalb kaum noch Überschüsse. Zum Anderen sinken für Neu-Kunden seit Jahren die garantierten Leistungen sowie die Gesamtverzinsungen. Logische Folge: Die Attraktivität des Altersvorsorge-Klassikers nimmt seit seit geraumer Zeit spürbar ab.
  • Betriebs- und Versorgungswerkentner sind durch geringere Anwartschaften und sinkende Renten betroffen. Firmen, Pensionskassen und Versorgungswerke müssen aufgrund der Zinserosion (und der speziellen Anlagevorschriften) immer mehr finanzielle Mittel zur Sicherstellung ihrer Pensionsverbindlichkeiten reservieren bzw. zurücklegen. Viele Firmen versprechen z.B. bei Neueinstellungen keine konkreten Rentenleistungen (garantierte Leistungssage) mehr. Statt dessen werden lediglich sog. Beitragszusagen gegeben (beitragsorientierte Leistungszusage), bei denen lediglich zugesagt wird, einen bestimmten Beitrag pro Monat in die Vorsorgekasse einzuzahlen.

 

Die GEWINNER:  Wer gewinnt bzw. wer profitiert von niedrigen Zinsen?

  • Bankkunden proftieren von niedrigeren Dispozinsen.
  • Kreditnehmer sparen durch geringere Darlehenszinsen.
  • Eigentümer von Real- und Substanzwerten: Aktionäre, Fondszeichner und Immobilienbesitzer proftieren über Preissteigerungen von der Flucht in Sachwerte. In diesen Anlageklassen sorgt das viele “billige” Geld für eine erhöhte Nachfrage und höhere Bewertungen im Markt.
  • Nicht zu vergessen, die Schuldner der öffentlichen Hand: Kommunen, Länder und v.a. der  Bund verdienen bei negativ verzinster Schuldaufnahme damit Geld, dass sie Schulden machen. Auch die Sozialversicherung profitiert.

 

 

 

 

Was wird durch die Übersicht der Betroffenen und der Profiteure von Niedrig- und Negativzinsen deutlich? Es muss unterschieden werden in den Anlage- und den Kreditbereich.

 

Im Anlagebereich leiden alle Anlagen und Instititutionen, welche Kraft Gesetz bzw. aufgrund spezieller Anlagerestriktionen stark in Anleihen bzw. in festverzinslichen Wertpapieren investieren (müssen). Alte hochverzinste Anlagen laufen nach und nach aus, neue Zinsanlagen bieten nur noch sehr niedrige Zinskupons oder sind gar negativ verzinst. Was folgt daraus: Engagiert man sich als “Anleger” wird man langfristig verlieren, profitieren kann man nicht.

 

Im Kreditbereich sind durch das niedrige Zinsniveau geringere Zinskosten möglich. Ob im Immobilien- oder im Konsumentenbereich: Darlehen in allen Bereichen werden für Verbraucher preiswerter bzw. billiger. Ob Banken & Finanzinstitute die stark gesunkenen Marktzinsen dann immer adäquat an ihre Kunden weitergeben, steht auf einem anderen Blatt.

 

Schaut man sich das Ganze aus dem Blickwinkel von vielen vermögenden Privatkunden an, wird Folgendes deutlich: Großer Verlierer ist der Typus des klassisch-deutschen Privatanlegers. Dieser häufig anzutreffende “Anlegertyp” ist von Minus- und Niedrigzinsen stark betroffen.  Er ist im Schnitt konservativ und vorsichtig. Er verschuldet sich nur in geringem Maße und proftiert deswegen von niedrigen Kreditzinsen unterproportional.

 

Im Anlagebereich spart dieser Anlegertyp wiederum extrem sicherheitsorientiert. Er verharrt in klassischen Sparguthaben bei seiner Bank bzw. Sparkasse. Was bedeutet das? Sicherheitsorientierte Anleger befinden sich in einer für sie sehr schwierigen Situation: Schulden machen möchten sie nicht (was ja nicht so schlecht ist) und für fleissiges Geld-Zurück-Legen werden sie nicht belohnt, sondern bestraft. Sie sind deshalb die (Geld-) Verlierer, wenn es zu keiner teilweisen Anpassung ihres Anlageverhaltens kommt.

 

Grundsätzlich sei Folgendes angemerkt: Vorsicht und Zurückhaltung sind bei risikobehafteten Anlagen nicht falsch. Sie sind prinzipiell ein guter Wegbegleiter in finanziellen Dingen. Es ist vernünftig, wichtige Anlageentscheidungen immer noch einmal zu überdenken und neu zu bewerten bzw. sich professionelle Hilfe zu holen.

 

 

Das Problem …

 

ist ein Anderes: Aufgrund ihrer starken Risikoaversion gibt es für viele deutsche Privatkunden kein ausgewogenes Miteinander der verschiedenen Anlageklassen, entsprechend ihres persönliches Risikoprofils. Kurzfristige Kursrisiken (insbes. von Aktien) werden in der persönlichen Wahrnehmung überschätzt, da sie sicht- und wahrnehmbar sind.

 

Die mittel- und langfristigen Folgekosten von fehlenden Erträgen werden dagegen ausgeblendet, da sie unsichtbar und schleichend vonstatten gehen. Man verliert lieber “sicher” Geld, als zumindest mit einem begrenzten Teil seiner Geldmittel die Möglichkeit zu nutzen, attraktive Erträge zu erzielen, um Vermögens- und Vorsorgeziele zu erreichen.

 

Im Ergebnis wird der gute Rat von Eltern & Großeltern in Vermögensangelegenheiten (“Setze nie alles auf nur eine /festverzinsliche/ Karte “) dauerhaft ignoriert. Liquide Geldmittel werden zu 100%  in “fest”-unverzinsten Bankeinlagen wie Tagesgeld und Festgeld gehalten. Von sehr vielen vermögenden Anlegern über Jahre … das Resultat: der sichere reale Vermögenverlust.

 

Die Frage ist: Ist es wirklich sicher (und vernünftig), mit 100% seiner liquiden Mittel mittelfristig “ganz sicher” Geld zu verlieren?

 

 

Die Lösung …

Oder: “Wie man als Anleger auf die Gewinnerseite kommt und von Niedrig- und Negativzinsen profitieren kann?”

 

Wenn vorsichtige Privatanleger eine vorauschauende und realistische Sicht einnehmen, können Sie bereits durch die geringe Beteiligung am Aktienmarkt (z.B. über vermögensverwaltende Lösungen)  solide Gesamtrenditen im mittleren einstelligen Bereich erzielen.

 

Dadurch ist es ihnen möglich, als Anleger angemessen von den herrschenden Markt- und Zinsverhältnissen zu profitieren. Und das Ganze, ohne dass wichtige Sicherheitsbedürfnisse aufgegeben werden müssen. Hier die Anlagealternative anschauen:

 

 

Quelle: additional advice ag, vermögen-sicher-anlegen.de, 2016

Was zu erwarten war: Weitere Banken sind interessiert am Modell der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee, welche Negativzinsen von vermögenden Privatkunden verlangt.

Vor allem die technische Einführung der Strafzinsen sowie die Vorgehensweise bei der Benachrichtigung der Kunden ist von Interesse. Folgen bald andere Banken dem “Vorbild” der kleinen bayerischen Genossenschaftsbank?

 

 

Hier geht´s zum Originalartikel: Mehrere Banken informieren sich bei der Raiffeisenbank Gmund, wie sie Negativzinsen einführen können …

 

Quelle: faz.net, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2016

Privatkunden erwarten mehrheitlich Negativzinsen für ihre Geldanlagen.

“Fast zwei von drei deutschen Privatkunden (63 Prozent) halten es für möglich, dass sie in Zukunft für Geldanlagen wie Tagesgeld & Sparbuch Negativzinsen zahlen müssen.”

Dies ist das Ergebnis einer Studie, welche das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment ermittelt hat. Die Studie wird bereits seit 2001 regelmäßig durchgeführt und befasst sich mit dem Anlegerverhalten in Deutschland. In Kürze: 

  • Private Anleger sehen sich als Leidtragende des niedrigen Zinsniveaus
  • Bereitschaft der Menschen zu chancenorientierten Anlagen steigt nur langsam
  • Tagesgeld verliert deutlich an Attraktivität – Immobilie nach wie vor beliebt
  • Die Auswirkungen des Brexit auf den Euro sehen Privatkunden eher gelassen
  • Zunehmende Erkenntnis, dass niedrige Zinsen zur Belastung werden

 

 

 

 

 

Was die Studie zeigt: Trotz Negativ- und Niedrigzinsen sind Festgeld und Spareinlagen bei Privatkunden immer noch hoch im Kurs. In Bezug auf Kapitalaufbau & Altersvorsorge ist dieses Anlageverhalten problematisch. Klar ist: Werden langfristige Ziele von Privatanlegern dauerhaft mit kurzfristigen Anlageformen “bespart”, können speziell die Vorsorgeziele nicht erreicht werden. Hier gehts zum Originalartikel:

 

Quelle: Union Investment – unternehmen.union-investment.de, 31.08.2016

Schon mal vorgefühlt: Sparkassen-Präsident Fahrenschon mit seiner Aussage “Ich erwarte, dass es in einigen Jahren praktisch nirgendwo mehr kostenlose Girokonten geben wird.”

Zwar soll die Automatennutzung für Verbraucher kostenfrei bleiben. Die Einführung von Negativzinsen für Privatkunden wollte der Sparkassen-Chef dagegen nicht völlig ausschließen.

 

 

Vor allem Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen & Vermögen sollen jedoch vor Negativzinsen  geschützt werden, so seine Aussage … Weiter zum Originalartikel.

 

Quelle: Focus online – focus.de, 02.09.2016

“Sag niemals nie”: Bislang waren sich führende Bankenvertreter einig. Keine Strafzinsen auf Sparguthaben von Privatkunden. Doch dieser Konsens ist am bröckeln … Für vermögende Kunden sind negative Zinsen nicht mehr undenkbar.

Dies bestätigten die Chefs von Postbank und DZ-Bank auf der aktuellen Handelsblatt-Tagung (“Banken im Umbruch”) . Bei der Bewertung, welchen Kunden man die Minuszinsen auferlegt, sollen jedoch individuelle Voraussetzungen der Kundenbeziehung zu Grunde gelegt werden.

Der DZ-Bank-Chef gibt – mit Bezug auf die Raiffeisenbank Gmund – eine indirekte Einschätzung, ab welchem Einlagen-Volumen aus seiner Sicht ein vermögender Privatkunde mit einem institionellen Anleger vergleichbar ist. Das lässt erahnen, ab welcher Höhe Sparguthaben von wohlhabenden Kunden zukünftig mit Negativzinsen belastet werden könnten …

 

 

 

Seine kaufmännische Sicht der Dinge: “Wenn der Privatkunde auch hauseigene Finanzprodukte – etwa Fonds – zur Vermögensanlage nutze und es dadurch einen Ausgleich für die Bank gebe. Dann macht man die Faust in der Tasche und lässt diesen Kunden unbehelligt von Strafzinsen.  Allerdings: Wenn jemand allein deshalb zur Bank kommt, um wegen eines guten Ratings sein Geld sicher anzulegen, sei das für ihn kein Geschäft. … Wir sind auch Kaufleute.“  Nun denn, zum Originalartikel geht es hier entlang.

 

Quelle: Handelsblatt – handelsblatt.com, 01.09.2016

Trotz oder gerade wegen Niedrig-, Null- und Negativzinsen: Vermögende Privatanleger können diese Entwicklung als wichtige Chance nutzen. Eine Chance, welche nur ein wenig Umdenken erfordert und einen etwas anderen Blickwinkel bei der Geldanlage.

Seien Sie smart. Profitieren Sie von der veränderten Zinswelt, statt sich darüber zu ärgern. Werden Sie vom Geldbesitzer zum Geldanleger: In zehn Schritten aus dem “Kein Zins auf meinem Konto Dilemma”.

 

 

“Kein Zins auf dem Konto muss nicht sein” In diesem klaren 10-Punkte-Plan wird Ihnen Schritt für Schritt erklärt, wie Sie vorgehen müssen, um Ihr Geldvermögen sicher und rentabel anzulegen. Nutze Sie Ihre Chance … zum Originalbeitrag geht´s hier entlang.

 

Quelle:  additional advice ag, vermögen-sicher-anlegen.de, 17.08.2016

Die Raiffeisenbank Gmund wird ab September 2016 von Firmen- und Privatkunden für Einlagen über 100.000 Euro auf Giro- oder Tagesgeldkonten Negativzinsen in Form einer “Verwahrgebühr” berechnen.

Was werden deutsche Sparkassen und Banken nach dieser Ankündigung tun?

Werden andere Bankinstitute diesen Weg ebenfalls gehen? Dieser Frage ist der Münchner Merkur auf den Grund gegangen und hat bei verschiedenen deutschen Instituten nachgefragt, wie für vermögende Anleger mit dem Thema “Negative Einlagezinsen” umgegangen werden soll …

 

 

Befragt wurden im Freistaat die Volks- und Raiffeisenbanken, die Stadtsparkasse München sowie der Bayerische Bankenverband. Auch Privatbanken wie die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Hypovereinsbank haben sich geäußert. Meist gab man sich zurückhaltend & mehrdeutig in den Prognosen. Einen alternativen Weg wird wohl die genossenschaftliche Alternativ-Bank GLS im Kampf gegen die Niedrig- und Negativzinsen beschreiten … Sie möchten mehr wissen? Zum Originalartikel …

 

Quelle: merkur.de, Münchner Merkur, 12.08.2016

Nachdem die Skatbank mit der Einführung von Negativzinsen für private Kunden seit 2014 allein auf weiter Flur war – nun der erneute Tabubruch.

Am Tegernsee kassiert die Raiffeisenbank Gmund als erstes Bankinstitut in 2016 eine “Verwahrgebühr” von Privatanlegern.

 

 

Die Bestätigung eines Bankvorstands: Ab 100.000 Euro auf dem Girokonto oder dem Tagesgeldkonto wird ein “Verwahr-Entgelt“ von 0,4 Prozent erhoben. “Wir haben alle Großanleger gezielt angeschrieben und ihnen empfohlen, sich Gedanken zu machen … ” Zum Originalartikel kommen Sie hier.

 

Quelle: Wirtschaftswoche, 10.08.2016

Wer profitiert von Negativzinsen? Vor allem der deutsche Staat. Die Aufnahme neuer Schulden ist ein Milliardengeschäft für den Bund. Für neu ausgegebene deutsche Staatspapiere gelingt es der Bundesregierung, Staatsanleihen unterschiedlicher Laufzeit mit einem negativen Zins auf den Markt zu bringen.

Was bedeutet das wirtschaftlich? Die Abnehmer sind in der Regel keine Privatkunden, sondern vorwiegend institutionelle Investoren wie Versicherer, Versorgungswerke & Pensionskassen. Diese Käufer bekommen zum Ablauf weniger Geld zurück, als sie bezahlt haben. Ein realer Kapitalerhalt ist für die Institutionellen damit nicht möglich.

Und warum lassen sie sich trotzdem auf dieses “Geschäft” ein? Deutsche Staatsanleihen gelten als vergleichsweise sichere Zuflucht (“Sicherer Hafen”), so dass die Anleger in unsicheren Zeiten bereit sind, draufzuzahlen, um ihr Geld hier parken zu können.

 

 

Und Peanuts sind es nicht, welche der Bund durch seinen vermeintlichen “safe haven” – Status verdient.  In den ersten sechs Monaten diesen Jahres hat die Bundesregierung mit ihren negativ verzinsten Anleihen ca. 1,5 Milliarden Euro von ihren Geldgebern eingenommen. Den Originalkommentar auf tagesschau.de lesen Sie hier:

 

Quelle: tagesschau.de, 01.08.2016

Negativzinsen: Die Rendite für die wichtige zehnjährige Staatsanleihe ist unter die Null-Prozent-Marke gefallen.

Dies ist ein Novum in der Geschichte der Bundes-republik. Die international richtungsweisenden zehnjährigen Bundesanleihen wiesen am 14.06.2016 erstmals  ein Rendite von minus 0,004 Prozent aus.

Was bedeutet das? Dass das, was wir in der Schule gelernt haben (“Wer sich Geld leiht, muss dafür Zinsen zahlen”), in der neuen zinslosen Welt nicht per se gilt.

Der Staat verdient jetzt Geld, wenn er Schulden macht. Je weiter im Minus die Anleihen rentieren, desto mehr verdient der Bund. Womit auch klar sein sollte, wie die Interessenlage des deutschen Staates in Bezug auf steigende Zinsen gelagert ist.

 

 

Warum ist das für Verbraucher wichtig? Die 10-jährige Bundesanleihe ist das mit Abstand wichtigste Instrument zur Schulden-finanzierung des Bundes. Vor allem Versicherer & Pensionsfonds kaufen diese Anleihen, weil sie dazu gesetzlich verpflichtet sind. Und als Privatkunden dieser Gesellschaften sind dadurch auch normale Verbraucher von den Minuszinsen dieser Papiere betroffen. Zum Originalartikel kommen Sie hier:

 

Quelle: SPIEGEL ONLINE, spiegel.de, 14.06.2016

Einen emotionalen Zugang zum Thema “Negativzinsen und Sparkassen” wagt Spiegel Online. “Mein Arzt, mein Pfarrer, meine Sparkasse: Wenn es in Deutschland eine Vertrauensinstanz gibt, dann die Sparkassen.” Doch diese innige Beziehung scheint bedroht …

Zum Einen sind die Sparkassen verärgert über die EZB, welche seit März 2016 Strafzinsen von 0,4% auf Bankeinlagen bei der Zentralbank eingeführt hat. Dort Geld zu bunkern, ist damit für die Kreditinstitute mittlerweile richtig teuer.

Zum Anderen gibt es die Aussagen führender Sparkassenvertreter: Privatkunden will man Negativzinsen zwar ersparen, könne diese aber auf lange Sicht nicht ausschließen.

 

 

Die Autorin bescheinigt den Sparkassen deshalb ein riskantes Spiel mit dem Geldvertrauen der Menschen. Begründung: Die Sparkassen risikieren viel, wenn sie Privatkunden mit Straf- und Negativzinsen drohen. Sie möchten diesen Original-Kommentar lesen? Hier klicken:

 

Quelle: SPIEGEL ONLINE, spiegel.de, 14.05.2016

Es wird “vorgebaut” auf dem Tag der Sparkassen: Negativzinsen können auf lange Sicht auch private Kunden der Sparkassen treffen.

So äußerte sich Sparkassenpräsident Fahrenschon auf dem 25. Sparkassentag (Motto “Einfach anders”) in Düsseldorf.

Zudem wird die hiesige Politik kritisiert – gleichzeitig wird von ihr Hilfe erwartet:  Bei der Vermögensbildung sollte der Staat helfen, z.B. mit Gesetzesänderungen. “Wer wirklich Wohlstand für alle wolle, müsse den Betroffenen helfen, für das Alter vorzusorgen.” liess der Präsident verlauten …

 

 

Der Staat müsse die Vermögensbildung von Arbeitnehmern  innerhalb angepasster Einkommensgrenzen und Förderhöhen neu stimulieren, da in den letzten Jahren zu viele Menschen aus der staatlichen Fördeung herausgefallen sind. “Eine staatliche Sparprämie von 20 Prozent sei unschlagbar”. Zum Originalartikel …

 

Quelle: heute.de, 27.04.2016

Können auch deutsche Privatkunden bei BlackRock ihr Geld anlegen? Ja. Eine Vermögensanlage, welche die Investmentkompetenz von BlackRock für deutsche Anleger zugänglich macht, ist die Garantielösung aus dem Hause AEGON.

Privatanleger können in ein spezielles Vermögens-Portfolio (ab 50.000 Euro) investieren, welches im Auftrag des Versicherers AEGON exklusiv von BlackRock verwaltet wird.

Die vermögensverwaltende Lösung hat vor allem für konservative Anleger einen hohen Mehrwert. Diese Anlegergruppe leidet unter Niedrig- und Negativzinsen am meisten. Vorsichtige Anleger beklagen zwar die sehr niedrigen Zinsen: Ein Ausweichen auf ertragreichere Anlageklassen wie Aktien kommt jedoch aufgrund ihrer Risikoscheu meist nicht in Frage.

Der besondere Nutzen: Bei der gemeinsamen Garantielösung von AEGON und BlackRock profitieren vorsichtige Anleger von attraktiven Erträgen (seit Auflegung ∅ + 5% Rendite). Trotzdem müssen Sie keinen Kapitalverlust befürchten, da der eingezahlte Betrag durch eine zusätzliche  Kapitalgarantie zum Vertragsende versichert ist.

 

 

Warum geniesst BlackRock als weltweit größter Vermögensverwalter ein so hohes Vertrauen? Eine gute Frage. Die meisten Gelder verwaltet BlackRock für große institutionelle Investoren wie Versicherer, Stiftungen und Pensionsfonds. Diese Großanleger vertrauen BlackRock, weil ihnen die Vermögenssicherung sehr wichtig ist. Und genau das beherrscht BlackRock exzellent: Solide Renditen mit hoher Wertstabiltät zu verbinden. Auch konservative Privatkunden können von dieser Kompetenz profitieren und Null- & Negativzinsen vermeiden. Hier können Sie sich informieren und ein Angebot anfragen …

 

Quelle:  additional advice ag, vermögen-sicher-anlegen.de, 14.04.2016

Was sind die Folgen von Negativzinsen? Hierzu wurde Larry Fink befragt. In Deutschland eher unbekannt, hat sein Wort international ein sehr hohes Gewicht.

Er ist der Mann, den die Konzernchefs, Finanzminister und Präsidenten dieser Welt um Rat fragen, wenn es um die großen Probleme in der Wirtschaft und im Finanzbereich geht. Denn sein Unternehmen ist der größte Vermögensverwalter der Welt: BlackRock

BlackRock – Chef Fink erläutert, dass immer weiter sinkende Zinsen den Euro steigen lassen, die Inflation weiter sinken lassen und das weltweite Wachstum hemmen. Also genau das Gegenteil von dem passiert, was beabsichtigt ist. Negativzinsen seien deshalb eine große Gefahr und schädlich für Wirtschaft und Wohlstand.

 

Seine Erklärung für die langfristige Gefahr, welche von Negativzinsen ausgeht: “Sinkende Zinsen ruinieren den Sparerfolg, mit dem Menschen später ihre Rente aufbessern wollen. Das heißt, dass die Menschen mehr sparen müssen, um die immer niedrigeren Zinsen auszugleichen. Konsumenten, welche für ihre Rente sparen, müssen dafür ihren Konsum reduzieren. Das fatale Ergebnis: Eine Geldpolitik, die eigentlich Wachstum erzielen sollte, riskiert stattdessen, den Konsum weiter zu reduzieren & das Wachstum auszubremsen.” Den Originalartikel können Sie hier lesen …

 

Quelle: DER TAGESSPIEGEL – tagesspiegel.de, 11.04.2016

Nur ein Gedankenspiel der Sparkasse Oberhausen? Sie möchte ihre vermögenden Privatkunden zur Kasse bitten.

Man könne Negativzinsen für private Kunden, welche hohe Geldbeträge anlegen möchten, nicht mehr ausschließen …

 

 

Der Sprecher der Sparkasse präzisiert: “Sollte man sich zu einem solchen Schritt entschließen, wären davon nur vermögende Privatkunden betroffen, die Gelder im siebenstelliger Höhe anlegen wollen.” Weiter zum Originalartikel …

 

Quelle: Handelsblatt, 17.03.2016

In welchen Bereichen normale Verbraucher und Privatkunden von Negativzinsen betroffen sind, wird in diesem Beitrag erläutert. Neben (möglichen) direkten Minuszinsen auf Girokonto und Sparbuch werden Banken und Sparkassen v.a. an diversen Gebührenschrauben drehen, um auf den EZB-Strafzinsen nicht selbst sitzenzubleiben.

Der Gebühren-Fantasie der Kreditinstitute sind dabei nur wenige Grenzen gesetzt: “Jeder muss in seiner Bank überlegen, wie er über Konditionengestaltung gegen die Ertragsverluste anarbeitet, die ohne Zweifel da sind.” so die Aussage des Präsidenten des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

 

 

Weitere Einbußen werden Privatkunden v.a. beim Tagesgeld, aber auch bei festverzinslichen Anlagen wie Geldmarktfonds und Rentenfonds mit kurzen Laufzeiten erleiden. Zudem sind Verbraucher und Privatkunden doppelt von Niedrig- und Negativzinsen betroffen: Als direkte Kunden von Lebensversicherungen und Pensionskassen, welche durch die niedrigen Zinsen nur noch geringe Renditen erwirtschaften können. Zum Anderen auch indirekt, da diese instutionellen Investoren als große Firmenkunden von ihren Banken mit den “Parkgebühren” belastet werden. Zum Originalartikel …

 

 

Quelle: stern.de, 10.03.2016

“Strafzins: Commerzbank verlangt von Mittelständlern Guthabengebühren” so titelte die FAZ im Februar 2016. Was häufig übersehen wird: Selbständige Unternehmer & Mittelständler sind im Anlagebereich doppelt von der Zinsmisere betroffen.

Zum Einen als Unternehmer, zum Anderen als Privatkunden mit häufig hohen Guthaben. Wird hier nicht gegengesteuert, drohen mittel- und langfristig teure Einbußen beim Vermögensaufbau und der Altersvorsorge.

 

 

Naturgemäß haben gerade Unternehmer in finanzplanerischer Hinsicht einen höheren Beratungsbedarf, welcher weit über die Problematik von Negativzinsen hinausgeht. Primär, weil Unternehmer ihr Vermögen und ihr Vorsorge selber organisieren müssen.  Sekundär, weil das vorhandene Kapital in der Regel verschiedenen Zwecken dienen muss und es nicht immer leicht fällt, zwischen privat und geschäftlich eine klare Trennlinie zu ziehen.  Die TWC Consulting GmbH verfügt über eine mehr als zwanzigjährige Erfahrung in der Betreuung von Unternehmer-Mandanten. Hier können Sie sich informieren und Kontakt aufnehmen.

 

Quelle:  TWC Consulting GmbH, twc-consulting.de, 2016

Negativzinsen und steuerliche Anerkennung? Ein heikles Thema: Der Bank Negativzinsen zu zahlen ist ohnehin ärgerlich für Sparer. Können Anleger den Verlust wenigstens beim Finanzamt geltend machen?

Leider nein: Dies hat das Bundesfinanzministerium in Absprache mit den Bundesländern verfügt. Wenn Kunden bei ihrer Bank Negativzinsen zahlen müssen, können sie diese beim Finanzamt nicht als Verlust geltend machen, um sie mit Gewinnen aus anderen Sparanlagen zu verrechnen.

 

 

Der Fiskus erkennt den Negativzins nicht an. Die Begründung der Ministerialbeamten: Bei negativen Einlagezinsen es sich bei  um eine „Art Verwahr- und Einlagegebühr“. Und diese sei bei Kapitaleinkünften ja  bereits vom Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro jährlich erfasst. Sie möchten (trotzdem) den Originalartikel lesen …

 

Quelle: FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.02.2016

Sind Negativzinsen auf dem Girokonto eigentlich zulässig? Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält Minuszinsen auf Sparguthaben für unzulässig und behält sich in solchen Fällen rechtliche Schritte vor.

Unter Juristen ist die Sache jedoch umstritten: Ob negative Zinsen im Rahmen bestehender Kontoverträge mit Sparern einseitig durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Banken durchgesetzt werden können, ist zweifelhaft, so die Experten …

 

Diese Frage wurde jedoch noch nicht höchstrichterlich entschieden. Daher ist zu erwarten, dass ein solcher Fall vor dem Bundesgerichtshof landen würde. Aufgrund der rechtlichen Unsicherheiten & der zu erwartenden medialen Berichterstattung gehen Branchenexperten davon aus, dass am Ende neue (Konto-) Gebühren wahrscheinlicher als Negativzinsen für Privatkunden sind. Zum Originalartikel geht´s hier.

 

Quelle: Die Welt, 18.02.2015

Privatkunden dürfen Eines jetzt nicht aus dem Auge verlieren: Die neu eingeführten Negativzinsen für Sparguthaben sind lediglich der nächste Schritt in der Entwicklung zu einer weitgehend zinslosen Welt. Bereits seit einigen Jahren bieten Staatsanleihen und andere festverzinsliche Wertpapiere den Anlegern nur noch extrem niedrige Zinserträge.

Die langfristig negativen Auswirkungen auf sämtliche kapitalgedeckten Altersvorsorgesysteme (Lebensversicherungen, Pensionskassen, berufsständische Versorgungswerke etc.) sind gravierend. Für die Rente und die Altersvorsorge trotzdem tragfähige  Lösungen zu finden, ist deshalb eine immense Herausforderung.

 

 

Worauf Privatkunden unter den schwierigen Marktbedingungen bei der Planung ihrer Rente & Altersvorsorge achten müssen, ist ein komplexes Thema. Alles was Sie zum Thema Rente wissen müssen, finden Sie auf: https://abc-der-rentenversicherung.com/ Im Überblick, verständlich und im Detail erklärt, mit konkreten Praxisbeispielen, Handlungsempfehlungen und Vergleichen.

 

Quelle:  additional advice ag, abc-der-rentenversicherung.com, 2016

Wie können vermögende Privatkunden auf Null- und Negativzinsen reagieren? Zunächst sollte Ruhe bewahrt werden. Übereiltes Handeln in Vermögensfragen ist nie eine gute Entscheidung.

Eines ist jedoch klar: Der Niedrig- und Negativverzinsung können sich wohlhabende Privatanleger nicht dadurch entziehen, dass sie bei erhöhten Gebührenbelastungen durch ihre Hausbank mit ihren Spareinlagen einfach das Bankinstitut wechseln. Auf lange Sicht funktioniert das nicht.

Anleger mit hohen Sparguthaben sollten die veränderten Marktbedingungen als wichtigen Anlass nehmen, die eigene Vermögensstruktur und Planung kritisch zu überdenken. Dass eine ausreichende und entsprechend des eigenen Lebensstandards großzügige Liquiditätsreserve gehalten wird, versteht sich von selbst.

Für darüber hinausgehendes Geldvermögen ist es sinnvoll, lukrative Anlagealternativen zu prüfen, welche zum Einem dem hohen Sicherheitsbedürfnis entsprechen. Zum Anderen müssen solide Renditen im mittleren einstelligen Bereich erzielt werden. Nur damit ist es vermögenden Privatkunden mittel- und langfristig möglich, ihr Vermögen real (d.h. nach Steuern, Inflation &  Kosten) zu erhalten …

 

 

Wird dagegen dauerhaft am bisherigen Anlageverhalten festgehalten, sind reale Vermögensverluste unausweichlich. Ein sichere und profitable Anlagealternative für Geldmittel, welche kurzfristig nicht benötigt werden, ist z.B. das von BlackRock verwaltete Vermögensdepot von AEGON. Stabile Renditen (∅ 5% pro Jahr) werden mit einem garantierten Kapitalerhalt kombiniert – und dies bei kurzfristiger und kostenloser Kapitalverfügbarkeit. Mit dieser Anlagelösung ist es vermögenden Privatkunden möglich, Negativzinsen zu vermeiden und ein reales Vermögenswachstum zu erreichen. Hier können Sie sich informieren und eine Anfrage stellen …

 

Quelle: additional advice ag, vermögen-sicher-anlegen.de, 2015

Werden Strafzinsen auf Sparbuch und Girokonto bald Normalität? Nach Aussagen des Raiffeisen- & Volksbanken-Verbandes BVR sowie des Sparkassenverbands DSGV sollen Negativzinsen für Privatkunden ein Einzelfall (Skatbank) bleiben.

Dem widerspricht der oberste Vermögensverwalter der Deutschen Bank: Er meint, dass auch private Sparer vermehrt einen Strafzins zahlen werden, wenn sie hohe Beträge auf dem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto deponieren.

 

Auch die Verbraucherschützer melden sich zu Wort: Ihrer Meinung nach kann sich die Bankbranche Negativzinsen im großen Stil vor dem Hintergrund des Vertrauensverlustes durch die Finanzkrise nicht leisten. Den Originalartikel lesen Sie hier …

 

Quelle: Manager-Magazin, manager-magazin.de, 02.11.2014

Negativzinsen: lange ein Tabu, jetzt Realität! Die Skatbank verlangt als erste Bank in Deutschland von vermögenden Privatkunden einen Negativzins.

Kunden, die bei der Deutschen Skatbank ab 1. November 2014 mehr als 500.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto anlegen, werden für den Betrag über dieser Summe mit einem Strafzins von 0,25 Prozent zur Kasse gebeten.

 

 

Den Originalartikel finden Sie hier: Bankenverbände bemühen sich aktuell, die Angelegenheit herunterzuspielen. Niemand müsse befürchten, dass es bald jedem Bankkunden genauso ergehen werde …

 

Quelle: Süddeutsche Zeitung – süddeutsche.de, 03.11.2014