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Kein Zins muss nicht sein. In 10 Schritten zu einem sicheren Ertrag!

In zehn Schritten aus dem “Kein Zins auf meinem Konto Dilemma”

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Kein Zins muss nicht sein!

Wie kann man in Zeiten, in denen kein Zins mehr bezahlt wird, noch erfolgreich und sicher Geld anlegen? Diese Frage stellen sich viele Privatanleger. Natürlich besonders jene, welche sich eines wachsenden, aber leider unproduktiven Kontenstands erfreuen. Und davon gibt es immer mehr, wie eine neue Studie der OECD zeigt: Laut Prognose wird die Sparquote 2016 eine Höhe von 10,4 % erreichen und damit den zweithöchsten Stand seit Einführung der Zeitreihe. Der Großteil dieses Geldes landet wahrscheinlich auf irgendwelchen Spar- und Tagesgeldkonten und somit in Spargefäßen, welche praktisch keine Rendite mehr bieten.

Warum sparen Menschen, wenn es nicht belohnt wird?

Warum sparen Menschen vermehrt, obwohl man ihre Sparbemühungen nicht mehr belohnt? Wohl in erster Linie darum, weil sich die Bevölkerung sehr wohl bewusst ist, dass es angezeigt wäre sich für magere Zeiten zu wappnen. Etwa um die absehbare Rentenlücke im Alter zu schließen. Oder um sich das notwendige Kapital für eine Investition in der Zukunft aufzubauen. Oder um eine vorhandene Schuld zu einem bestimmten Zeitpunkt zu tilgen.

Es gibt sicherlich viele Gründe, welche das vermehrte Sparen erklären könnten. Aber eigentlich ist die Motivation hinter dem Anstieg gar nicht entscheidend. Wichtig ist, dass es so oder so keinen Sinn macht, das aufgebaute Vermögen brach liegen zu lassen. Kein Zins zu erhalten macht es mit Sicherheit nicht leichter, das angestrebte Ziel zu erreichen.

Stellt sich die Frage, weshalb weit über 2.000.000.000.000 € (zwei Billionen oder zweitausend Milliarden Euros) ohne ausreichenden Schutz gegen Inflation, Steuern, Gebühren auf Deutschen Sichtkonten liegen.

Kein Zins? Es gibt Alternativen!

Wer ohne ausreichendem Ertrag Kapital anspart, steuert sein Ziel quasi immer mit Gegenwind an: Während man jeden Monat etwas zu spart, verliert das vorhandene Vermögen immer etwas an Wert. Ist das Vermögen erst einmal groß genug, wird es immer schwieriger die Inflation durch Sparbemühungen auszugleichen. Irgend wann steht man im Bezug auf den Realwert einfach still. “Kein Zins” bedeutet also früher oder später ein Stillstand im realen Kapitalaufbau.

Das muss nicht sein, denn es ist auch in Zeiten von “kein Zins” auf den Sparkonten (und negativen Zinsen bei Bundesanleihen) sehr wohl möglich, mit einem kleinen, für viele Anleger kaum spürbarem Risiko einen echten Nettogewinn auf seinen Geldanlagen zu erzielen.

Privatanleger sind gefordert

Allerdings bedeutet das für die allermeisten Bundesbürger, dass sie ihre Anlageverhalten anpassen müssen. Ich will Ihnen nachfolgend zeigen, dass sich ein solcher Schritt lohnt und nicht einmal Weh tut. Das gilt übrigens auch für vorsichtige oder ängstliche Anleger.

  1. Schritt: Verabschieden Sie sich vom Zins
  2. Schritt: Denken Sie wie ein Unternehmer / eine Unternehmerin
  3. Schritt: Seien Sie nicht geizig, sondern anspruchsvoll (und smart)
  4. Schritt: Planen Sie Ihre Finanzen
  5. Schritt: Definieren Sie Ihre Ansprüche
  6. Schritt: Suchen Sie sich einen Berater / eine Beraterin
  7. Schritt: Prüfen Sie die Angebote und bleiben Sie cool
  8. Schritt: Treffen Sie eine Entscheidung
  9. Schritt: Freuen Sie sich über den Ertrag
  10. Schritt: Bleiben Sie wachsam

1. Verabschieden Sie sich vom Zins

Das größte Problem von Zeiten in denen kein Zins bezahlt wird ist, dass die Anleger das Gefühl haben, er komme irgend wann wieder zurück. Vermutlich wird das auch so kommen. Vielleicht schon bald, wahrscheinlich aber in ferner Zeit.

Die führenden Finanzinstitute des Landes (Banken, Versicherungen, etc.) gehen davon aus, dass wir japanische Verhältnisse erhalten. Damit ist gemeint, dass wir auf Jahre, wenn nicht sogar auf Jahrzehnte hinaus keinen nennenswerten Zins mehr sehen werden. Ganz einfach deshalb, weil es die Wirtschaft nicht hergibt, bzw. der Staat (im Euro-Raum müsste es eigentlich die Staaten heißen), kein Interesse daran haben, wieder Zinsen auf ihre Schulden zahlen zu müssen.

Der Zins ist faktisch abgeschafft

Zur Erinnerung: Die Tatsache, dass kein Zins mehr bezahlt wird, ist die Folge eines politischen Entscheides. Es ist keine Marktentwicklung, vielmehr widerspricht es jeder Finanzmarkttheorie. Jetzt überlegen Sie einmal: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das ändert? Welche Regierung hat ein Interesse daran, für ihre Schulden mehr Zins zu verlangen?

Darum: Arrangieren Sie sich mit der Aussicht, auf Jahre hinaus kein Zins auf ihrem Sparguthaben gutgeschrieben zu bekommen. Wenn Sie sich erst einmal mit diesem Gedanken angefreundet haben, sich alternativen Spar- und Anlageformen zugewandt haben, werden Sie gut damit leben können. Schließlich ist der Zins nur ein Abfallprodukt der Wertschöpfung und deshalb einfach weniger wert, wie ein verdienter Ertrag.

2. Denken sie wie ein Unternehmer / wie eine Unternehmerin

Was will ich mit “Zins ist nur ein Abfallprodukt” sagen? Ganz einfach: Damit ein Schuldner Zinsen bezahlen kann, muss er erst Wertschöpfung betreiben. Seine Investition (die er mit dem Darlehen / Kredit finanziert hat) muss also einen Ertrag abwerfen. Ein Ertrag, welcher auf lange Frist höher ausfallen muss wie die Kreditzinsen. Ist dem nicht der Fall, wird er auf kurz oder lang in der Pleite enden.

Das Geld, mit welchem Ihre Bank Ihr Sparguthaben verzinst, kommt also nicht von der Bank, sondern von Unternehmern. Nur wenn diese daran glauben, dass sie mit ihrem Darlehen mehr Geld verdienen können, wie sie Zinsen bezahlen, werden sie das Wagnis überhaupt eingehen. Und wenn wir schon von Wagnis sprechen: Wer ein Risiko (in dem Fall, die Gefahr Pleite zu gehen) eingeht, verlangt einen Risikozuschlag. Der Ertrag von Unternehmern und Unternehmerinnen ist also deutlich höher wie die Zinse, welche sie an die Bank abdrücken müssen.  Und erst recht höher, wie der Zins den die Bank an Sie weiterreicht. Im Schnitt geht die Rechnung ja auch auf – ansonsten würde es keine Banken mehr geben.

Darum gilt: Wenn Sie mehr Erträge haben wollen, sollten sie nicht den Umweg über die Bank gehen, sondern sich entweder selber beteiligen (Aktien) oder das Darlehen direkt vergeben. Sich direkt zu beteiligen rechnet sich. Natürlich nicht in jedem Einzelfall, sondern nur im Schnitt. Diesen Schnitt nennt man Risikostreuung.

3. Seien Sie nicht geizig, sondern anspruchsvoll (und smart).

Deutschland ist eine Kulturnation. Damit meine ich nicht nur das Erbe von Goethe, Schiller und die großartigen Philosophen wie Hegel und Kant. Sondern auch einen weniger schönen Kulturaspekt, den die Deutschen zu zelebrieren wissen: die Neidkultur.

Gönnen Sie anderen Menschen etwas. Gönnen sie vor allem jenen Menschen etwas, die Ihnen helfen weiter zu kommen.  Ganz konkret meine ich in diesem Kontext natürlich jenen Menschen, welche Ihnen helfen Ihr Geld erfolgreicher anzulegen.

Den meisten Deutschen geht das Wissen, die Erfahrung und das Gespür für erfolgreiche Geldanlagen völlig ab. Das ist nicht schlimm. Schlimm ist, wenn man es nicht zugegeben kann. Wenn man sich zu fein ist, sich einen Berater oder eine Beraterin zuzulegen, welche mehr Ahnung von Finanzen hat. Das bedeutet nämlich in neun von zehn Fällen, dass man sich mit dem “Kein Zins auf meinem Konto Dilemma” abfindet. Und in einem von zehn Fällen, dass man früher oder später einen großen Verlust auf seinem Vermögen erleidet, weil man die einfachsten Regeln missachtet hat. Wenn diese Anleger lernfähig sind, enden sie bei den übrigen 90%. Also bei bei der Erfahrung, dass kein Zins mehr bezahlt wird.

Darum: Wer smart ist und seine eigenen Schwächen kennt, bezahlt Fachpersonen dafür geeignete Anlagen zu finden und zu pflegen. Und ja, das kostet Geld.

Wichtig ist nicht der Preis, sondern der resultierende Vorteil

Das Problem vieler Deutschen ist, dass sie immer nur auf den Preis achten. Dabei spielt dieser doch im Endeffekt keine Rolle. Vorausgesetzt die Fachperson ist das Geld wert. Schauen Sie also nicht darauf, was die Beratung kostet, sondern in welchem Verhältnis der Preis zum Ertrag steht. Wenn für Sie ein Gewinn herausschaut und sie nach Abzug aller Kosten mehr als null Zins erhalten, sind sie ein Sieger. Wenn Sie mit Blick auf die Kosten auf die Anlage verzichten, sind Sie ein Verlierer / eine Verliererin. So einfach ist das.

Seien Sie also smart. Lassen Sie sich von einer möglichst qualifizierten Fachperson beraten und rechnen sie ganz genau aus, wie ihr Kosten-/Nutzen-Verhältnis ist. Solange der Gewinn auf Ihrer Seite ist, steht der Zusammenarbeit nichts im Wege. Seinen Sie dabei anspruchsvoll und lassen Sie sich nicht mit den einfachsten, naheliegendsten Lösungen abspeisen. Bezahlen Sie gut, aber verlangen Sie im Gegenzug individuelle Maßarbeit.

Darum: Schauen Sie nie auf die Kosten, sondern auf den wahrscheinlichen Gewinn aus einer Geschäftsverbindung. Geizig dürfen Sie dann sein, wenn Sie dasselbe Leistungspaket zum günstigeren (nicht billigeren) Preis bekommen. In diesem Fall wären Sie natürlich dumm, wenn Sie Ihr Geld verschenken würden.

4. Planen Sie Ihre Finanzen

Nichts ist gefährlicher, als zum falschen Zeitpunkt Geld zu brauchen. Falscher Zeitpunkt bedeutet in finanziellen Dingen, dass Sie zwar Vermögen haben, dieses aber gebunden ist. Das kann es natürlich immer geben. Dumm ist nur, wenn das gebundene Vermögen dann nur noch mit einem finanziellen Schaden liquidiert werden kann.

Dagegen gibt es nur eine Gegenmittel: Eine sorgfältige Planung, welche auch Krisenszenarien abdeckt. Am besten eine professionelle Finanzplanung. Eine solche Finanzplanung hilft Ihnen solche Fehler weitgehend zu vermeiden und ist deshalb mindestens so entscheidend für den Erfolg Ihrer Vermögensverwaltung, wie die eigentliche Selektion der Kapitalanlagen.

Eine gute Finanzplanung kann aber noch mehr: Weil man dank einer ausgeklügelten Finanzplanung erkennen kann, wie das vorhandene und zukünftige Vermögen in Bezug auf Höhe und Zeit angelegt werden kann, erhöht sich der Ertrag damit beinahe automatisch. Denn es gilt: Je länger man Geld anlegen kann, desto höher der Ertrag.  Kein Zins sieht man dann nur noch bei Barem,  also kurzfristig liquides Geld!

Übrigens: Sie waren doch auf der Suche nach geeigneten Finanzexperten. Es wäre keine schlechte Idee, diesen im Kreise ausgewiesener Finanzplaner zu suchen!

5. Definieren Sie Ihre Ansprüche

Lassen Sie sich NIEMALS von einem Finanzberater Ihre Anlageziele vorgeben. Ohne Vorgaben, bewegen sich Anlagespezialisten in einem Modus, den ich einmal mit „déformation professionnelle“ umschreiben möchte. In diesem Modus werden Dinge als selbstverständlich vorausgesetzt, an welche Sie als Privatanleger nicht einmal denken. Darum müssen Sie bezüglich der Anlagestrategie klare Vorgaben machen. Der Wunsch, sich vom Problem „kein Zins auf Geldanlagen“ zu befreien, reicht nicht aus, sondern ist ein Freifahrschein für abenteuerliche Experimente auf Ihre Kosten.

Deshalb ist es nötig, vor dem Gespräch mit dem Finanzexperten / Finanzexpertin zu definieren, was man sich überhaupt vorstellt. Definieren Sie Ihre Ansprüche. Überlegen Sie sich ganz genau, was Sie wollen. Denn tun Sie das nicht, wird man sie in diesem Gespräch steuern und zu einem Ergebnis kommen, welches im Sinne des Beraters ist. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Geben Sie klare Aufträge. Gerne auch schriftlich.

Es geht nicht darum, dass die Fachperson alles, was Sie sagen unkommentiert annimmt. Wäre dem so, bräuchten Sie keine Beratung. Vielmehr geht es darum, dass Ihr Dienstleister den Kern Ihres Anliegens erkennt und respektiert. Wenn dann inhaltliche Korrekturen vorgenommen werden – etwa, wenn das Ziel zu hoch oder zu tief angesetzt wird – geht das in Ordnung, wenn damit die Grundzüge Ihrer Vorgaben nicht verletzt werden. Wichtig ist, dass man Ihnen die Änderungsvorschläge verständlich und überzeugend darlegt und Sie damit leben können.

Tipp: Geld alleine macht nicht glücklich. Genau so wenig die Rendite. Es ist wichtig, dass Sie sich mit Ihren Kapitalanlagen wohl fühlen. Alles andere führt nicht nur zu schlaflosen Nächten, sondern meistens auch dazu, dass eine Kapitalanlage früh – nicht selten zu früh – aufgelöst wird. Panik- und Frustverkäufe sind selten ein gutes Geschäft.

6. Suchen Sie sich einen Berater / eine Beraterin

Wenn Sie sich sicher sind, was Sie genau wollen, können Sie sich einen geeigneten Berater suchen. Falls Sie bei der Vorbereitung bereits auf die Dienste eines Finanzplaners gebaut haben, kann sich die Suche evtl. bereits erübrigt haben. Allerdings ist es nicht zwingend, dass ein Finanzplaner auch der beste Ansprechpartner für Anlageprodukte ist.

Ob Sie sich nun für männliches oder weibliches Fachpersonal entscheiden ist völlig egal. Frauen und Männer sind sich mit Sicherheit ebenbürtig. Frauen neigen dazu ihr Licht etwas unter den Scheffel zu stellen. Vertriebslastige Berater haben deshalb oft ein kompetenteres, sichereres Auftreten. Mit fachlicher Qualifikation hat das allerdings nichts zu tun.

Sie haben eine Vertrauensstellung zu vergeben. Lassen Sie sich bei der Auswahl Zeit. Es ist nicht unanständig, wenn man sich verschiedene Berater/innen anschaut. Erst wenn die Chemie stimmt, Sie also wirklich das Vertrauen in die Person gefunden haben, sollte Sie ins Geschäft kommen.

Tipp: Man sollte es mit der „Chemie“ aber auch nicht übertreiben. Es geht um Fachkompetenz, Ehrlichkeit, Loyalität und Vertrauenswürdigkeit. Freundschaft müssen Sie nicht unbedingt bei ihrem Vermögensverwalter suchen…

7. Prüfen Sie die Angebote und bleiben Sie cool

Wenn Sie von Ihrer Fachperson einen Anlagevorschlag erhalten haben, lassen Sie sich das Teil erklären und zwar so lange, bis Sie es wirklich verstanden haben. Dazu haben Sie ein gesetzlich begründetes Recht. Schließen Sie nie etwas ab, wenn Sie nicht das Gefühl haben, zu verstehen in was Sie investieren. Dabei sollten Sie sich nicht auf die Details konzentrieren, sondern auf das Prinzip. Macht das Ganze Sinn oder klingt es absurd?

Bleiben Sie cool. Damit meine ich, dass Sie sich nicht von irgendwelchen Zahlen beeindrucken lassen sollten, sondern sich einfach nur auf die Sache konzentrieren: Vertrauen Sie dem präsentierten Geschäftsmodell hinter der Anlage oder sehen Sie Widersprüche und können bereits mit Ihremn gesundem Menschenverstand das Gebilde ins Wanken bringen? Cool bleiben ist wichtig. Gier verstellt den Blick. Lassen Sie sich von angeblichen Gewinnaussichten nicht verführen. Bleiben Sie sich treu.

Tipp: Ein Grund, weshalb man bei Geldfragen einen Berater / eine Beraterin beiziehen sollte, ist die eigene Emotionalität. Emotionen sind für sachliche Entscheidungen selten hilfreich. Externe Beratung hilft diese etwas im Griff zu bekommen.

8. Treffen Sie eine Entscheidung

Manche Menschen können sich nie entscheiden. Die bleiben dann halt auf dem Status “kein Zins” stehen. Ein Leben lang. Persönlich kann ich damit leben. Es kann nicht nur Gewinner auf diesem Planeten geben. Wer nicht entscheidet, gehört definitiv niemals zu den Gewinnern. Im Gegenteil.

Es sind aber genau diese Menschen, welche mir regelmäßig ein Ohr abkauen, weil es keinen Zins mehr gibt und sie sich deshalb als Opfer einer unverantwortlichen Politik der EZB sehen. Falsch: Solche Menschen sind das Opfer der eigenen Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen und danach dazu zu stehen.

Es ist Ihr gutes Recht keinen Mehrertrag anzustreben

Es spricht nämlich überhaupt nichts dagegen, dass Sie sich für “kein Zins” entscheiden. Es ist kein Problem, wenn Sie sich eingestehen, dass Sie all diese fremden Kapitalanlagen überfordern und sich deshalb nicht daran beteiligen wollen. Unter diesem Aspekt ist Ihr Kein-Zins-Entscheid kein Eingeständnis von Versagen, sondern ein bewusster Verzicht. Der Verzicht hat Nachteile, aber Sie können damit besser leben wie mit dem Gefühl, einen Fehler in der Wahl der richtigen Geldanlage gemacht zu haben. Respekt.

Mich persönlich nerven bloß jene Menschen, welche nur vortäuschen auf der Suche nach passenden Lösungen zu sein. Sie stehlen mir, meinen Berufskollegen und meist auch allen Bekannten und Verwandten mit ihrem Gejammer und den Scheindiskussionen einfach nur die Zeit.

Aber das ist reine Theorie. Denn Sie hätten nicht so weit gelesen, wenn Sie nicht bereit wären eine Entscheidung zu fällen, welche Sie aus dem “Kein Zins auf meinem Konto Dilemma” führt.

Tipp: Entscheiden Sie sich für irgend eine Richtung. Aber lassen Sie sich nicht drängen. Es besteht niemals ein Zeitdruck, bei einer Anlageentscheidung. Auch das “Kein Zins auf dem Kontol Dilemma” ist als solches kein drängendes Problem, sondern eines, dass Sie in absehbarer Zeit angehen sollten.

9. Freuen Sie sich über den Ertrag

Wenn Sie eine Entscheidung gefällt haben, dürfen Sie sich zwar über einen allfälligen Ertrag freuen. Ist der Ertrag hoch, weil die Verhältnisse es erlauben, können Sie sich sogar doppelt freuen. Aber bleiben Sie demütig.

Mit anderen Worten: werden Sie nicht übermütig. Wenn Sie zuvor – wie von mir dringend empfohlen – einen Finanzplan gemacht haben, liegt jeder einzelne Euro nun am richtigen Ort. Nur weil Sie jetzt glauben, auf eine Goldader gestoßen zu sein, müssen Sie nicht ihre Vermögensplanung über den Haufen werfen.

Eine außerordentlich erfreuliche Gewinnentwicklung in einer Position ist kein hinreichender Grund, diese Basisordnung zu ändern. Die Finanzplanung (und mit ihr die Vermögensaufteilung) wird nur verändert, wenn sich wesentliche Gesichtspunkte (mehr Gehalt, weniger Ausgaben, Vermögenzuwachs, unvorhergesehene Kosten etc.) verändern. Eine Überperformance einer Kapitalanlage ist kein Anlass, die Lage neu zu beurteilen… Gier ist ein wirklich schlechter Ratgeber!

10. Bleiben Sie wachsam

Sie haben alles gemacht, wie ich Ihnen geraten habe. Nun haben Sie einen Finanzplan, ein solides Portfolio an Kapitalanlagen und keine Angst mehr, dass Ihnen die “kein Zins Phase” einen Strich durch die Rechnung macht.

Jetzt müssen Sie nur noch eines tun: wachsam sein. Zwar empfehle ich meinen Mandant/innen nie, die Wertanlagen täglich zu verfolgen, aber im Auge behalten sollten Sie die Entwicklung schon. Wenn Außergewöhnliches geschieht (sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne), kann es ratsam sein zu handeln. Wenn Ihnen also etwas auffällt, dass von der Norm abweicht, kontaktieren Sie Ihre Berater. Das ist so oder so nicht schlecht, denn diese sollen wissen, dass Sie anspruchsvoll sind und erwarten, dass man ihre Anlagen auch nach dem Abschluss betreut. Kunden die sich nicht melden, werden schlecht betreut. Das gilt besonders für Bankkunden…

Kein Zins ist kein zwingendes Schicksal für Ihr Geld

Wenn Sie meinen Anweisungen gefolgt sind, müssten Sie nun einige Anlagen in Ihrem Depot haben, welche einen richtig anständigen Ertrag bringen. Natürlich wird es nicht möglich sein für alle Gelder einen Mehrertrag zu erreichen, denn dort wo Geld rasch verfügbar sein muss, gibt es auch in Zukunft keine Alternative zu den Bankkonten. Ganz kann man sich vom “Kein Zins auf dem Konto Dilemma” also nicht befreien. Man kann es nur minimieren.

Zum Ausgleich werden die übrigen Anlagen dafür sorgen, dass Ihr Portfolio bei hoher Sicherheit eine respektable Renditen aufweist. Im Schnitt wird Ihr Vermögen deshalb auch ohne weitere Sparbemühungen an Wert gewinnen, statt ständig an Kaufkraft zu verlieren.

Wie hoch diese Rendite sein kann, entscheidet in erster Linie Ihre Fähigkeit auf das Geld während einer gewissen Zeit verzichten zu können. Natürlich gibt es dabei immer auch „Notausgänge“, also die Möglichkeit vorzeitig aus einer Kapitalanlage auszusteigen. Nur hat das in der Regel Nachteile. Etwa, weil dann Steuervorteile verloren gehen oder eine mehr oder weniger hohe Kommission fällig wird.

Aber das kann man zu vielleicht 99% verhindern, wenn man seine Kapitalanlageentscheide auf der Basis eines Finanzplanes macht und sich auch konsequent daran hält. Die Fristenkongruenz, also die Übereinstimmung von Anlagezeit mit Bedarfszeitpunkt sind ein wichtiger Faktor bei der Minimierung von Anlagerisiken. Aber das sagte ich ja schon.

Beispiele für einen sicheren Ertrag

Vermutlich möchten Sie von mir nun noch erfahren, wie Sie Ihre Geldanlagen so optimieren können, dass Sie am Ende nicht wieder ohne Verzinsung dastehen. Das kann ich leider nicht tun, denn zum einen kenne ich Ihre persönliche Situation nicht und zum andern sind Kapitalanlagen meist zu komplex, um in wenigen Worten „empfohlen“ zu werden. Sie erinnern sich: „Schließen Sie nie etwas ab, wenn Sie nicht das Gefühl haben, zu verstehen in was Sie investieren.“

Was ich jedoch machen kann, ist Ihnen einige empfehlenswerte Kapitalanlagen vorzugstellen. Nicht als Anlagevorschlag – solche kann man erst nach Prüfung der individuellen Voraussetzungen vornehmen – sondern als Idee. Die Beispiele sollen Ihnen zeigen, dass es kein Problem ist, auch bei geringem Risiko (Wertschwankungen) eine gute Rendite zu erzielen. Bei einem meiner Beispiele gehen Sie sogar gar kein Risiko ein. Zumindest keines, das größer ist als das von Ihrem Bankkonto.

Here weg o:


Volle Sicherheit (100 % Kapitalgarantie) – + 5 % Rendite p.a.: Aegon Secure Kapital

Der Aegon Secure Kapital ist eigentlich eine Vermögensverwaltung im Versicherungsmantel, denn hier verwaltet der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock® das Kapital so, dass bei möglichst kleiner Wertschwankungsbreite (Zielgröße < 6%) ein möglichst hoher Ertrag erzielt wird. Dabei ist der Vermögensverwalter nicht an starre Verhältnisse gebunden (zum Beispiel: min. 15 % und max. 60 % Aktien), sondern kann jeden Tag frei entscheiden, welche Anlageklasse ihm aktuell erfolgversprechend erscheint. Bisher hat das ganz gut geklappt, den die Rendite seit Auflegung liegt bei über 5 % pro Jahr.

Aegon Secure Kapital Vermögensverwaltung mit 100 % Kapitalgarantie

Anzeige Aegon Secure Kapital

Das besondere an Aegon Secure Kapital ist jedoch nicht in erster Linie die hervorragende Vermögensverwaltung, sondern die Kapitalgarantie. Aegon garantiert nämlich zum Ende der Laufzeit nicht nur 100 % der Einlage (also inklusive der weichen Kosten!), sondern sichert jeweils zum Jahrestag den Höchststand ab. Damit gehen auch Zwischengewinne (Basis Stichtag Beginn Versicherungsjahr), niemals verloren.

Perfekt!

Aegon Secure Kapital erlaubt, dass die Anleger jederzeit kostenfrei auf ihr Vermögen zugreifen können. Weil unterjährig die Garantie nicht greift, ist Aegon Secure Kapital aber trotzdem keine Anlage für den kurzfristigen Bereich. 12 Jahre sollten es schon sein und wenn Sie dann noch das 62. Altersjahr hinter sich haben, ist das Ganze sogar steuerlich optimiert.


Hohe Sicherheit – 4 % Rendite p.a. netto (!) – sehr gleichförmiger Verlauf: Prestige Alternative Finance Fund

Eine wunderbare Anlage für alle, welche einen regelmäßigen Wertzuwachs, bei hohem Ertrag zu schätzen wissen. Bei dieser Kapitalanlage kann man sogar mit einem guten moralischen Gefühl investieren, denn die Anlage entspricht wahrscheinlich jedem Kriterium einer grünen Kapitalanlage:

Mit Ihrem Geld werden Landmaschinen in Großbritannien finanziert. Der Fund ist also eine Art Bank.

In England werden Kredite oft über freie Kreditvermittler abgewickelt. Da diese aber keine Bank sind, müssen Sie sich das Geld entweder von einer Bank holen oder sie haben den Prestige Alternative Finance Fund im Rücken, welcher dieselbe Funktion übernimmt.

Der Fund finanziert Landmaschinen gegen Sicherheit. Entweder besteht die Sicherheit in Form von hohen Eigenleistungen oder in Form eines Faustpfandes (zum Beispiel eine Liegenschaft). Gerät der Darlehensnehmer in Verzug, bzw. kann das Darlehen nicht mehr bezahlen, fällt das finanzierte Objekt in den Besitz der Darlehensgeber. Diese Form von Sicherheit nennt sich in England Asset Backed Security.

Prestige Alternative Fund grüne Kapitalanalge mit 4 % Nettorendite

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Der Fondsvermögen ist also sehr gut abgesichert. Trotzdem hat der Fonds eine tiefe, wenn auch nicht die tiefst mögliche Risikoeinstufung von 4 von 7. Der Grund liegt in der Tatsache, dass die Briten nicht zum Euro-Raum gehören. Das ist auch der Grund, weshalb diese Anlage nicht für kurzfristige Anlagen geeignet ist. Zwar kann auch hier jederzeit Geld bezogen werden (jeweils zum Monatsstichtag), doch kann kurzfristig nicht garantiert werden, dass dann der Kurs optimal ist. Über eine Laufzeit von 10 und mehr Jahren stellt dies allerdings überhaupt kein Problem dar.

Auch hier gilt: 12 Jahre und Endalter > 62 und Sie profitieren von Steuervorteilen, die keine andere Anlage sonst zu bieten hat.


Hohe Sicherheit – 4-5 % Rendite p.a. netto(!) – sehr gleichförmiger Verlauf: Prestige Commercial Finance Opportunities

Hier haben wie ähnliche Voraussetzungen wie beim Prestige Alternative Finance Fund. Allerdings werden hier keine Landmaschinen finanziert, sondern ein Factoring betrieben.

Was ist Factoring? Auch wenn Ihnen das Wort vielleicht unbekannt ist, dürften Sie Factoring bereits kennen: Viele Ärzte und Zahnärzte stellen ihre Rechnung nicht selber, sondern treten ihre Ansprüche an einen sogenannten Factorer ab. Diese stellen nicht nur die Rechnung, sondern geben dem Arzt (in unserem Beispiel) das Geld bereits vorab. Sie finanzieren also Rechnungen vor. Das machen sie natürlich nicht gratis, sondern verlangen dafür je nach Zahlungsziel eine mehr oder weniger hohe Gebühr.

Kein Zins - der Prestige Commercial - Finance - Oportunities bietet attraktive Erträge

Für den Arzt ist diese Gebühr auf den Einzelfall nicht hoch. Rechnet man diese Gebühr aber auf einen Jahreszins hoch, dann kommt man auf richtig fette Renditen. Beispiel: Zahlungsziel 30 Tage. Die Gebühr (der Zins für die Vorauszahlung) beträgt 1 % – ergibt einen Jahreszins von 12 %!

Eine attraktive Anlageklasse also. Allerdings haben wir hier dieselben Vor- wie Nachteile für den Privatanleger: relativ gleichmäßiger, überdurchschnittlicher Ertrag. Währungsrisiko – was zwar immer auch eine Chance darstellt, aber eben keine garantierte kurzfristige Verfügbarkeit des Kapitals zulässt. Also auch hier 10 Jahre und mehr. Wobei auch hier 12 Jahre und eine Endalter von 62 angezeigt sind, wenn man zusätzlich zum überdurchschnittlichen Ertrag auch noch voll von den Steuervorteilen profitieren will.


Fazit: der Abschied vom “Kein Zins auf dem Konto Dilemma” ist möglich

Wie sie sehen, müssen Sie sich nicht mit “Kein Zins auf dem Konto Dilemma” abfinden. Es ist sehr wohl möglich, Geldanlagen mit einer hohen Rendite bei sehr kleinem, bis moderatem Risiko zu finden. Allerdings muss man – wie oben bereits erwähnt – sein Anlageverhalten ändern und die vorhandenen Gelder in Fristigkeiten einteilen. Ist man sich (nahezu) sicher, auf einen Teil des Geldes auf lange Frist verzichten oder zumindest nur im äußersten Notfall darauf zurückgreifen zu müssen, geht es auch mit den Erträgen wieder vorwärts. Wahrscheinlich haben Sie dann sogar eine höhere reale Nettorendite als in den guten alten Zeiten mit hohen Zinsen. Also: Packen Sie es an und lassen Sie die “Kein Zins Phase” hinter sich!

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